Das Leipziger Musikviertel - Städtischer Raum

Das Musikviertel entstand am Ende des 19. Jahrhunderts und verwandelte eine kaum erschlossene Auen- und Gartenlandschaft in eines der vornehmsten, über Leipzig hinaus strahlenden Quartiere der Zeit. Namensgebend waren die Errichtung des „Neuen Concerthauses" sowie des „Königlichen Conservatoriums der Musik" in den 1880-er Jahren. Das spätere „Gewandhaus" und die Absolventen der heutigen „Hochschule für Musik und Theater" tragen seitdem Leipzigs Ruf als bedeutende Musikstadt in die Welt.

Gründerzeitviertel von Rang

Zwischen imposanten öffentlichen Gebäuden wie der Universitätsbibliothek „Bibliotheca Albertina“ und dem Reichsgericht, das seit 2002 das Bundesverwaltungsgericht beheimatet, errichteten Arwed Rossbach, Hugo Licht, Peter Dybwad oder Max Pommer prunkvolle, palastähnliche Villen und repräsentative Wohnhäuser für wohlhabende Bürger. Führende Persönlichkeiten wie Max Klinger, Wilhelm Wundt und Heinrich Brockhaus fanden hier ihr Zuhause.Der gründerzeitliche Charme des in sich geschlossenen Stadtviertels hat sich bis heute erhalten. Umfangreiche, denkmalschutzgerechte Sanierungsarbeiten gaben ganzen Straßenzügen ihr großbürgerliches Flair zurück.

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